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Die Schweiz gilt als eines der sichersten Reiseziele weltweit und hat nur eine niedrige Kriminalitätsrate. Auch die Gefahr, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist in dem neutralen Staat geringer als in anderen europäischen Ländern. Geschäftsreisende, die während ihres Aufenthalts in der Schweiz erkranken, können mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) medizinische Leistungen vor Ort in Anspruch nehmen. Um zusätzliche Risiken, etwa einen Rücktransport, abzudecken, empfiehlt sich auch hier der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung.

Sicherheit: Schweiz ist kein primäres Terrorziel

Laut Lagebericht 2016 des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist die Schweiz „keines der primären Ziele“ von Terroristen. Allerdings gilt sie als „Teil des Feindbildes“. So wurde in einem IS-Propagandavideo – neben 59 anderen – auch die Schweizer Flagge als Symbol von Staaten gezeigt, die als Anschlagsziel gelten.
Wie in allen Großstädten weltweit wird Reisenden insbesondere an Bahnhöfen, Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, generell wachsam zu sein. Treffen Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität und achten Sie auf die Sicherheitshinweise der lokalen Polizei.

Den internationalen Notruf erreichen Sie über 112, die Schweizer Polizei über 117 und die Feuerwehr über 118.

Gesundheit: Was Sie bei einer Geschäftsreise in die Schweiz beachten sollten

Allgemein

Für die Einreise in die Schweiz benötigen Sie keine speziellen Impfungen. Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen, etwa gegen Tetanus, sollten vor der Reise gegebenenfalls aufgefrischt werden. Von April bis Oktober besteht landesweit das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken. Impfungen gegen die Lyme-Krankheit gibt es nicht. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Ebenfalls durch Zeckenbissen übertragen wird die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Betroffen sind vor allem Regionen unterhalb von 1.000 Metern in den Kantonen Bern, Zürich, Schaffhausen und Aargau. Bei Langzeitaufenthalten kann eine Impfung unter Umständen empfehlenswert sein. Besprechen Sie das mit Ihrem Arzt.

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card = EHIC) können gesetzlich Krankenversicherte in der Schweiz medizinische Leistungen erhalten. Die anfallenden Kosten werden von Ihrer Krankenkasse erstattet, wenn die erbrachten Leistungen aufgrund Ihres Gesundheitszustandes dringend notwendig sind.

 

Achtung: Bezahlen Sie den Arzt privat, obwohl Sie die EHIC nutzen könnten, ist er – genau wie in Deutschland – nicht mehr verpflichtet, nach den Vertragssätzen abzurechnen. Das heißt, Sie werden privat behandelt und der Arzt kann Ihnen deutliche höhere Beträge in Rechnung stellen, die die Krankenkasse nicht übernimmt.

Ein Rücktransport nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall wird mit der EHIC nicht abgedeckt. Deshalb sollten Sie für die Dauer Ihres Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen.

Unser Tipp

Suchen Sie im Krankheitsfall die Permanence Hauptbahnhof in Zürich auf. Die Arztstation im Gebäude des Züricher Hauptbahnhofs hat täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Bei akuten Gesundheitsstörungen können sich Patienten ohne Voranmeldung von einem Team von 18 Allgemeinmedizinern und Internisten behandeln lassen. Bei Bedarf erfolgt eine Überweisung an einen Spezialisten oder in ein Krankenhaus.

Sollte ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein, finden Sie eine Übersicht der 20 Klinken, die es in Zürich gibt, unter www.kliniken.de.